Prepper – was ist das?

Eine Frage, die jeder schon einmal hatte. Ein Prepper ist eine Person, die sich individuell auf Krisen beziehungsweise Katastrophen vorbereitet. Es ist eine Person, die einen Vorrat an Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln, Batterien, Kerzen, usw. für einen gewissen Zeitraum X einlagert. Dazu eignet sich ein Prepper Fähigkeiten an, um in gewissen Krisen beziehungsweise in gewissen Situationen einer Krise oder Katastrophe, richtig zu handeln oder gar zu überleben. Ein Prepper frischt sein Erste-Hilfe-Kurs auf oder erweitert sein medizinisches Wissen durch Outdoor-Medizin oder Sanitätskurse. Er eignet sich Fähigkeiten an Strom mit verschiedenen Medien herzustellen oder entsprechend zu speichern. Er beschäftigt sich mit Wasseraufbereitung und Lagerung. Er erlernt Survival-Fähigkeiten und gegebenenfalls Bushcraft, usw.

Aber er beschäftigt sich auch mit den Nachrichten und Taktik, um rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich und gegebenenfalls seine Familie zu schützen oder gar in Sicherheit zu bringen.

Dazu gehört der Fluchtrucksack zur Standardausrüstung eines Preppers. Hier ist zu muss man unterscheiden zwischen einer kurzfristigen und kurz andauernden Evakuierung, wie bei einer Bombenentschärfung, einer Evakuierung wo man mehrere Tage bis Wochen sein Heim verlassen muss, wie bei einer Überschwemmung und der Evakuierung für immer aus dem Heim oder auch aus der Region, wie bei einem Atomunfall (Fukushima).

 

Man sollte sich nach diesen voran genannten Phasen Gedanken machen wo man wohnt, wo hin man evakuiert werden könnte beziehungsweise wo man hin fliehen kann und wie am Zielort die Gegebenheiten für ein Leben sind. Dann muss man gucken, was wichtig ist. Hier nach Gesundheitszustand, Jahreszeit, Ereignis, Dauer und Hygienezustand.

Beispiel 1: Wenn man eine chronische Krankheit hat, sollte man genug Medikamente haben, um mindestens 5 bis 7 Tage überbrücken zu können. Danach müsste am Zielort oder am Evakuierungslager eine entsprechende Notapotheke aufgebaut sein.

Beispiel 2: Die Jahreszeit spielt eine Rolle und zwar ob man warme dicke Sachen oder dünne luftige Sachen braucht und ob man vor allen Dingen eine wärmende Decke braucht.

Beispiel 3: Hygiene. Hygiene ist da A und O. Denn in Evakuierungslager können schnell Durchfallerkrankungen und andere Infektionen auftreten, daher ist es wichtig regelmäßig die Hände mit Desinfektionsmittel zu säubern und auch Seife dabei zu haben. Ein bis zwei persönliche Handtücher und stabile Badelatschen. Denn in vielen Evakuierungslagern dürfen Hausschuhe nicht innen getragen werden und in Großraumduschen können Fußpilz und andere Infektionskrankheiten warten. Durch Badelatschen kann man sicher und geschützter diese Duschen nutzen.

Zwei weitere wichtige Sachen sollte man beherzigen.

1. Wenn man in einer Familie oder Gruppe fliehen muss oder evakuiert wird und man will sich nicht in der Menge von tausenden von Menschen verlieren, kann man sich mit gleichen Westen, die man Gruppenindividuell gestalten kann, immer wieder finden. Auch sollte man Treffzeiten und Treffpunkte ausmachen.

2. Sollte man wichtige Eigentumspapiere und Versicherungsbescheinigungen einpacken. Denn in vielen Fällen kann man dann Ersatzforderungen stellen. Wie zum Beispiel wenn das Auto im Starkregen abgesoffen ist. Und man hat den Fahrzeugbrief und die Papiere zur Versicherung aus der Wohnung gerettet, die ebenfalls durch die Überschwemmung abgesoffen ist.


Wir von der Prepper Gemeinschaft Deutschland stehen mit verschiedenen Experten für jeden Interessierten Prepper zur Verfügung. Unser Motto „Gemeinsam stark und vorbereitet.“


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