Fallschirmjäger-Tagebuch Teil III - Die Auswahl der richtigen Ausrüstung

Teil 3 - Die Auswahl der richtigen Ausrüstung

Der erste Tag des Einzelkämpferlehrgangs stand ganz im Zeichen der Anreise und Einschleusung. Nach dem Beziehen der Stuben sollte die Ausrüstung für die kommenden Wochen vorbereitet werden. Dazu zählten das Annähen von fluoreszierendem Band an die Kopfbedeckung und den Rucksack sowie das Verstauen der Ausrüstung nach dem ausgegebenen Verpackungsplan. Das System teilt sich dabei in die so genannte “First-“, “Second-“ und “Third-Line“ auf.

Während die “Firstline” alle Dinge beinhaltet, die man direkt am Körper trägt und mit denen man überlebensfähig ist, besteht die “Secondline” aus der Kampfmittelweste, welche die Kampffähigkeit des Soldaten sicherstellt. Im Rucksack, der “Thirdline” befinden sich dagegen umgangssprachlich alle „Luxusgegenstände“.

Die Herausforderung besteht darin, dass alle Gegenstände nur in die vorgeschriebenen “Lines” verpackt werden dürfen. Die einzige Ausnahme bildete die Möglichkeit, Ausrüstungsgegenstände näher am Körper zu verstauen. Diese weiter von sich weg zu packen, also in den Rucksack, war nicht erlaubt. So mussten bspw. von den 6 mitzuführenden Litern Wasser, 3 in der First- und Secondline verstaut werden. Wechselkleidung wie die WOOLPOWER Socken oder das WOOLPOWER Crewneck Longsleeve mussten jeweils im Rucksack und in der Kampfmittelweste transportiert werden.

Besonders für die Secondline, welche durch ihre teilweise offenen Taschen keinen Schutz vor Nässe bietet, musste die Kleidung wasserfest verpackt werden. Sowohl die Socken als auch das Unterziehend können so gefaltet und komprimiert werden, dass sie problemlos in handelsübliche 3Liter Gefrier-Zipp-Beutel passen.


Ausrüstungsgegenstände wie die PETZL Stirnlampe oder die TinderSticks wurden in der “Firstline” untergebracht, während die CARINTHIA Survival Rain Suit Jacke im Bodenfach des Rucksacks verstaut wurde, um dieses vor Nässe und Schnee zu schützen.

Der Rain Suit besticht von Beginn an durch seine Leichtigkeit und sein äußerst geringes Packmaß. Carinthia hat hier bei der Produktbeschreibung keinesfalls übertrieben. Komplizierter war dafür die Vorbereitung des ZIPPO Taschenofens, der von den Maßen her nicht nur größer ausfiel als gedacht, sondern noch relativ umständlich mit einem mitgelieferten Kännchen (siehe Foto) durch Feuerzeugbenzin aufgefüllt werden musste.


Dafür sollte man sich vorher unbedingt etwas Zeit nehmen und eine ruhige Hand haben. Es besteht die Möglichkeit den Taschenofen so zu befüllen, dass er entweder 6 oder 12 Stunden Wärme abgibt. Ist der Ofen einmal in Benutzung, kann man ihn nicht wieder stoppen. Das heißt, er wärmt durchgehend so lange, wie Benzin eingefüllt wurde. Will man ihn auf längeren Touren mehrmals verwenden, muss also zwingend das Kännchen mitsamt Benzin zum Nachfüllen mitgeführt werden – ein Waschbecken und Seife inklusive, falls etwas daneben geht. 

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