Fallschirmjäger-Tagebuch Teil 2 - Die harte Vorbereitung des Survivaltrainings

Teil 2 - die Vorbereitung

Allein durch den täglichen Dienst als Fallschirmjäger befindet man sich fast das gesamte Jahr bei jedweder Witterung im Wald oder urbanen Gelände. Schnell wurde mir klar, dass eine Basis an warmer Bekleidung mit der richtigen Unterwäsche und regenfester Oberbekleidung besonders im Winter ein Kernpunkt zum Bestehen sein würde, da Nässe und Kälte nicht nur die Moral sinken lassen, sondern die körperliche Leistungsfähigkeiten drastisch reduzieren.

In den ersten zwei Quartalen standen kilometerlange Märsche mit etwa 20 kg Gepäck durch Rucksack und zusätzlichen schweren Waffen und Funkgeräten von bis zu 10 kg durch hügeliges, zum Teil steiles, nasses und matschiges Gelände an der Tagesordnung. Das stärkte die Rückenmuskulatur und gewöhnte den Körper – insbesondere die Füße - an das Gewicht.

Kleine Laufeinheiten und Workouts nach dem Dienst rundeten die Woche ab. Die Wochenenden nutzte ich fast ausschließlich zur Regeneration. Ab dem dritten Quartal trug ich zusätzlich eine ballistische Schutzweste von etwa 10kg Gewicht am Körper.

Die Herausforderungen bestanden hauptsächlich im Wechsel der Intensitäten: nach langen Marschwegen mussten im Übungsgefecht oft kurze Strecken im Sprint im unwegsamen Gelände mit Waffen und Material zurückgelegt werden, bevor dann in der Stellung ausgeharrt wurde.

Nach dem Dienst habe ich mich besonders im letzten Quartal auf die Kräftigung der unteren Rückenmuskulatur, der Gesamtkörperstabilität und auf Ausdauerintervalle konzentriert. Über Weihnachten und die Feiertage habe ich mich bis auf ein paar kurze Ausdauerläufe erholt und darauf geachtet gesund und unverletzt zu bleiben.

Mit einer gewissen Spannung habe ich dabei die Wetternachrichten verfolgt, die den wärmsten Winter seit Aufzeichnung der Messungen verzeichneten. Doch genau mit Beginn der zweiten Kalenderwoche 2016 wurde im Raum Bayern/Unterfranken der Wintereinbruch mit bis zu -19°C erwartet.

Meine wichtigsten Fragen vor dem Lehrgang waren:

  • Wie schaffe ich es bei Nässe/Schnee ein Feuer zu machen?
  • Wie kann ich meine Ausrüstung optimieren/Gewicht reduzieren?
  • Wie kann ich mich vor Kälte schützen, wenn ich mich lange Zeit nicht bewege bzw. wenn ich davor nassgeschwitzt bin?

Mit der Unterstützung von survival.ch war es mir möglich mich materiell optimal für die Herausforderung auszustatten. Dabei kamen folgende Artikel zum Einsatz, die ich ausgiebig testen konnte und deren Urteil ihr am Ende des Berichtes erfahrt.

Beschreibung/Auflistung

  • Zippo Benzin Taschenofen, schwarz
  • Light My Fire TinderDust Dose mit 28 g
  • Light My Fire TinderSticks 200 mm, 180 - 220 g
  • Carinthia Survival Rain Suit Jacke - Regenjacke
  • Petzl TACTIKKA+ RGB Stirnlampe, schwarz (E89BHBN)
  • Woolpower Crewneck 200 - Longsleeve
  • Woolpower Socke 400                                                                     

 

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