Bald - Das Tagebuch eines echten Fallschirmjägers, Teil 1

Exklusiv im survival.ch Magazin

Demnächst in einer mehrteiligen Tagebuch-Serie: Erfahre wie hart die Survival-Ausbildung für einen Fallschirmjägers in der Bundeswehr ist.

Lerne jetzt im ersten Teil unseren Protagonist Philipp bereits näher kennen. Er stellt sich in einer Einleitung kurz vor.

Viel Spass beim lesen!

Dein survival.ch Team

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Hallo werte Outdoor- und Survivalbegeisterte,

ich heiße Philipp, bin 26 Jahre alt und bin seit fast 7 Jahren als Fallschirmjägeroffizier in der deutschen Bundeswehr tätig. In meiner Freizeit steht Sport hoch im Kurs: neben Schwimmen, Laufen und Freeletics bin ich seit über 15 Jahren im Kampfsport tätig. Angefangen mit Judo, über Kickboxen und MMA, bin ich seit 2012 CQC und Krav Maga Survival Instructor. Zusammen mit meiner Lebensgefährten reise ich gern um die Welt oder verbringe die Abende in geselliger Runde mit Freunden oder der Familie.

Als Infanterist wird man in den verschiedenen Gefechtsarten wie Angriff oder Verteidigung oft in ungünstigem -für Fahrzeuge unwegsamen- Gelände zum Kampf eingesetzt. Neben dem Kampf im Wald, im Gebirge oder in urbanen Gebieten, sind wir dafür ausgebildet und befähigt, im „Felde“ zu überleben. Häufig erstrecken sich Einsätze über mehrere Tage oder Wochen, in denen man nicht ins Lager oder die Kaserne zurückkehrt, um sich aufzuwärmen, in einem Bett zu schlafen, etwas ordentliches zu essen oder warm zu duschen. Der Infanterist ist in dieser Zeit auf das angewiesen, was er mit sich trägt und muss mit seinen Ressourcen sparsam als auch achtsam umgehen.

Für den Fall, dass man mit seiner Gruppe von der Einheit abgeschnitten wird (in dem man bspw. mit dem Fallschirm abgetrieben oder falsch abgesetzt wurde) bildet die Bundeswehr auf dem Einzelkämpferlehrgang ihre Soldaten im Überleben und Durchschlagen ohne Anschlussversorgung aus. Ziel ist es dabei, die Soldaten zum Führer einer auf sich gestellten Gruppe auszubilden, dabei die physische und besonders psychische Leistungsgrenze jedes Einzelnen zu erreichen und vor allem zu überschreiten. In dieser Ausnahmesituation wird unter stetiger körperlicher Belastung besonders Durchhaltewillen, Belastbarkeit und Entscheidungsfähigkeit vom Soldaten gefordert.

Dieser Herausforderung wollte ich mich im Januar 2016 stellen. Aus den Erfahrungsberichten und Vorträgen ging deutlich hervor, dass nur ein geringer Teil von etwa 30 Prozent der angetretenen Teilnehmer den vierwöchigen Lehrgang in der Regel besteht. Besonders die Winterdurchgänge wiesen eine deutlich niedrigere Besteherquote gegenüber denen im Sommer auf. Eine gründliche körperliche und geistige Vorbereitung, die ich im Januar 2015 begann, war unabdingbar und stand deshalb für mich im Vordergrund.

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Im zweiten Teil: Die Vorbereitung für eine der härtesten Survival Trainings der Welt.

Sie gespannt und schau wieder bei uns rein für weitere coole Insider-Stories!

 

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(1) Kommentare

  • Hi

    Bitte die Rechtschreibung überprüfen.
    Ansonsten freue ich mich auf die Berichte.

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